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Projekt: Jugendszenen

"Leben in Szenen. Formen jugendlicher Vergemeinschaftung heute"
Buchpublikation bei Leske und Budrich, Opladen, 2001

Das Buch ist die Darstellung von Ergebnissen aus einem Forschungsprojekt, das vom Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wurde. Aus diesem Projekt entstand auch eine Expertise für den 7. Kinder- und Jugendbericht des Landes NRW im Jahre 2000.

Technoide, Hardcores, Gothics, Skater, Sprayer, Videospieler, Daily-Soap-Fans, Street Gangsters, Antifas, Junkies, Lebensretter, Sportkletterer - ein "struktureller" Vergleich solch unterschiedlicher Beispiele jugendkultureller Fokussierungen zeigt nicht nur, dass eine spezielle Form der Vergemeinschaftung für das Selbst- und Weltverständnis von Jugendlichen immer bedeutsamer wird, sondern auch, dass Jugendliche diese Formen der Vergemeinschaftung vor dem Hintergrund vielfältiger Individualisierungsprozesse zunehmend kompetent selbstverständlich handhaben. Gemeint ist die Orientierung an bzw. das Leben in Szenen.

Das Konzept "Szene" ermöglicht einen analytischen Vergleich heterogener Kulturformationen und eröffnet zugleich den Blick auf ihre je besonderen Erlebnisqualitäten. Durch deren empirische Rekonstruktion entsteht ein zugleich differenziertes und strukturiertes Bild kultureller Orientierungen von Jugendlichen heute.

Das Kapitel zur Sportkletter-Szene - ein Beispiel für eine von 12 beschriebenen Szenen des Buches - wird hier als PDF Datei (111KB) angeboten.

 
     
 
Thomas Bucher Journalist Ethnograph Bergsteiger top