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Hoch- und Skitouren
Morgens um zwei Uhr ist es bitterkalt auf 3200 Metern. Es ist dunkel
und alle marschieren mit Stirnlampen über Geröll und Eis.
Man friert, stapft und fragt sich, ob ein warmes Bett im Tal nicht
irgendwie schöner ist.
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| Am Obergabelhorn |
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Wenn dann aber um halb fünf das Morgenrot kommt, verschwinden
solche Gedanken langsam. Wenn um halb sechs ein kleines Frühstück
auf einem Felsabsatz in den ersten Sonnenstrahlen ansteht, ist das
Tal bereits unendlich weit weg. Und wenn dann der Gipfel erreicht
ist, liegt einem die Welt zu Füßen.
Skitouren setzen dem aus meiner Sicht noch eins drauf. Denn dann
ist der Weg zurück ins Tal nicht schlicht eine Aufgabe, sondern
größtes Vergnügen - sofern die Hänge fahrbar sind.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die da die Nordwände
von Alpspitze und Großem Rettenstein. An Letztgenanntem bin ich
im oberen Teil gestürzt und nur ein Zufall bewahrte mich vom vollständigen
Absturz. Seitdem drängt es mich nicht mehr allzu sehr zu den steileren
Touren.
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